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Das offene Konzept

 

 

Bildungsräume zur ganzheitlichen Förderung nach individuellen Bedürfnissen 

 

Hände
Basierend auf unserem Bild vom Kind und dem Recht der Kinder auf Partizipation, haben wir uns konzeptionell für die offene Arbeit mit Funktionsräumen entschieden. Wir haben uns gemeinsam überlegt, wie wird die Öffnung für unser Haus gestalten können, damit alle Kollegen dahinterstehen. Nach einigen Jahren, in denen wir schrittweise unsere Arbeit umgestellt haben, arbeiten wir heute nach dem offenen Bezugserziehermodell. 

Damit das Konzept im Alltag gelingen kann, sind stabile Bindungen zwischen den Kindern und den Pädagogen eine sehr wichtige Grundvoraussetzung. Daher nehmen wir uns auch im Kindergarten viel Zeit für eine gute Eingewöhnung, Angelehnt an das "Berliner Modell" gewöhnen wir die Kinder in intensiver Zusammenarbeit mit ihren Familien in den Kindergarten ein. Bei der Umgewöhnung der Krippenkinder in den Kindergarten kommen zu den Familien die Kollegen aus der Krippe als Eingewöhnungsbegleiter dazu. Gemeinsam schaffen wir hier eine Grundlage, dass die Kinder optimale Übergangsvoraussetzungen in den Kindergarten bekommen. 


Unsere Räume sind der sogenannte 3. Erzieher, der das Spiel- und Lernverhalten der Kinder positiv unterstützt und anregt. Die Kollegen in den Räumen arbeiten sich intensiv in ihre Themenbereiche ein und sind ihrerseits Experten für ihre Bildungsbereiche. So schaffen wir die Möglichkeit, dass sich die päd. Fachkräfte in den jeweiligen Räumen, danke einer guter Raumvorbereitung voll auf die Begleitung des Freispiels und die Bildungssituation einlassen können. 

Die Themen die in den einzelnen Bildungsräumen angeboten und bearbeitet werden entstehen aus den Wünschen, Vorstellungen und Gesprächen mit den Kindern. Sie schaffen sich selbst Räume für Aktivitäten und auch um sich selbst zurück zu ziehen. Da die Bedürfnisse der Kinder wertgeschätzt und im Raumangebot aufgegriffen werden, erfahren die Kinder, dass sie etwas bewirken können und sie selbst ihren eg mitgestalten können. Durch das selbst bestimmte Handeln im Alltag erleben die Kinder ein wertvolles Stück Freiheit und Eigenverantwortung. 

Wir bieten mindestens sechs verschiedene Bildungsbereiche an. Je nach personeller Besetzung sind bis zu vier weitere Bereiche möglich. 
Vor allem in der Eingewöhnungsphase haben nicht immer alle Bereiche gehöffnet, da die neuen Kinder ganz individuell im Haus begleitet werden. Eine intensive Begleitung durch die Bezugserzieher ist uns hier sehr wichtig. Erst wenn alle gut angekommen sind, stehen alle Bildungsräume zur Verfügung. Alle Kinder verteilen sich dann auf die verschiedenen räumlichen Angebote. Der Erzieher- Kind- Schlüssel wird so enorm entzerrt. Deshalb haben wir in den einzelnen Räumen immer die Möglichkeit intensiv mit ins Spiel zu gehen und die Kinder im Alltag zu begleiten. 

Die Kinder können selbständig agieren, erleben vielfältige Sozialkontakte und knüpfen Freundschaften mit allen Kindern. Dank unseres großzügigen Raumangebotes haben die Kinder viel Platz sich auszuleben und zu verwirklichen. 

Alle Kollegen kennen alle Kinder. Das ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf die Kinder. Die Entwicklungsdokumentation wird von allen Pädagogen bereichert. In unseren Teamsitzungen werden alle Kinder in intensiven Fallbesprechungen ganzheitlich besprochen. Alle Kollegen kennen den aktuellen Entwicklungsstand von jedem einzelnen Kind und können die Kinder deshalb optimal begleiten. Gemeinsam werden Lerngeschichten ausgewertet, Förderschwerpunkte erstellt und weitere pädagogische Impulse geplant.