Gemeinsam auf der Arche unterwegs ins Leben

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Teiloffenes Konzept

 

Offene Turnhalle

  

Im Rahmen der Teilöffnung unseres Hauses bieten wir den Kindern die Möglichkeit an, während der Freispielzeit auch unsere Turnhalle im Kellergeschoß des Hauses aufzusuchen. Dort werden die Kinder von einer Erzieherin erwartet, die verschiedene Geräte und Materialien schon bereitgestellt hat oder mit einigen Kindern zusammen hergerichtet hat.

 

 

Den Kindern steht hier neben dem großen Raum ein Klettergerät mit Leiter, Sprossenwand, Kletternetz und Turnstange, verschiedene Matten in unterschiedlicher Beschaffenheit und Größe,  ein Bällebad, verschiedene Turnbänke  ständig zur Verfügung. Ferner werden  folgende Spiel- und Bewegungsgeräte alternativ nach den  Wünschen und Bedürfnissen der Kinder zur Verfügung gestellt: verschiedene Fahrzeuge und Rollbretter, Polsterelemente, Hängematten und –stühle, verschiedene Bälle, Seile, Stäbe und Keulen, Tücher, Sandsäckchen, Drehteller, einen Boxsack , ein Schwungtuch, Igelbälle, ein Trampolin und vieles mehr.  Die Erzieherin gibt den Kindern auch immer wieder  Anregungen oder bietet verschiedenen geleitete Bewegungsspiele und –angebote an.

 

 

Die offene Turnhalle ist wesentlicher Bestandteil unseres Konzeptes. Sie bietet den Kindern vielseitige Möglichkeiten ihre Kompetenzen in vielen Bereichen zu erweitern:

 

  • Motorische und gesundheitliche Kompetenzen

 

  • Selsbstkompetenz: Selbständigkeit, Selbstwirksamkeit und Selbstregulation

 

  • Soziale Kompetenzen

 

  • Kognitive Kompetenzen

 

  • Phantasie und Kreativität

 

  • Kommunikationsfähigkeit

 

 

 

 

Bistro: offene Brotzeit

 

Seit September 2011 haben wir unser Brotzeitangebot erweitert. Wir bieten die komplette Brotzeit von der Kindertageseinrichtung aus an. 

 

 

Zielsetzung

 

Wir als Kindertageseinrichtung sehen uns verantwortlich, die Kinder zu einem guten Umgang mit ihrem Körper zu befähigen. Hierzu gehört nach unserer Auffassung, neben viel Bewegung und dem Spielen an der frischen Luft auch eine gesunde und vielseitige Ernährung. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Brotzeit als tägliches pädagogisches Angebot bewusst in unseren Alltag zu integrieren.

 

 

Die Kinder sollen bereits bei den Einkäufen aktiv werden. Sie gehen täglich mit einer Erzieherin zum Einkaufen. Hier werden aufgrund der örtlichen Gegeben-heiten eine Bäckerei und die Metzgerei besucht. 

 

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Die Kinder sollen beim Herrichten der Brotzeit mitwirken. Die Bistroerzieherin bezieht jeden Tag Kinder beim Richten des Buffets mit ein. Sie dürfen Obst und Gemüse schneiden, Platten richten, Aufstriche herrichten und Brotkörbe vorbereiten. Die Tische werden gedeckt und dekoriert.

 

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Jedes Kind soll sich sein Brot selbst richten. Selbstverständlich hilft die Bistro- erzieherin, wenn jemand Hilfe braucht. Die Kinder werden motiviert, alles – auch etwas Unbekanntes - einmal zu versuchen und dann zu entscheiden, was sie essen möchten.

 

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Wir möchten allen Kindern die Chance bieten, sich gesund zu ernähren. Deshalb kaufen wir Vollkornbrot, bieten täglich Obst und Gemüse an und achten beim Einkauf auf Bioprodukte.

 

Beim Einkaufen achten wir auf regionale Produkte. Hierbei vermitteln wir den Kindern, dass vor allem Milchprokute aus der Region gekauft werden, da die Bauern in unserem Ort die Lieferanten für Joghurt, Milch und Käse sind.

 

 

 

 

Kurzbeschreibung

 

Für Kinder wird in unserem Haus eine "offene Brotzeit" angeboten. Wir haben ein Bistro für die Kinder eingerichtet. Hier haben die Kinder die Möglichkeit gruppenübergreifend Brotzeit zu machen.

 

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Das bedeutet, dass wechselnde Teammitglieder nach dem Morgenkreis das Bistro öffnen und den ganzen Vormittag betreuen. Die Kinder können dann, wie gewohnt, statt in den Gruppen, im Bistro frühstücken. Ein entscheidender Vorteil ist, dass die Kollegin, die das Bistro betreut, an diesem Tag ausschließlich für die Kinder und deren Bedürfnisse  beim „Brotzeiten“ da ist. Außerdem können die Kinder neue Sozialkontakte knüpfen. Alle Kinder dürfen am Montag ein Obst oder ein Gemüse von Zuhause zum Aufschneiden für alle mitbringen. Außerdem achtet der jeweilige Bistrodienst drauf, dass täglich ein abwechs- lungsreiches Frühstück für die Kinder angeboten wird. So ist beispielsweise am Montag immer Müslitag. An den anderen Tagen bekommen die Kinder verschie-dene Wurst- und Käsesorten angeboten. Außerdem haben wir täglich verschie-dene Aufstriche. (Z. B. :Honig vom Imker, Frischkäse, Butter oder selbstgemachte Marmelade)

 

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Wir beziehen die Kinder in die Zubereitung der Brotzeit aktiv mit ein und sehen dies als Teil unserer pädagogischen Arbeit. Wir haben im Rahmen der Gesunden Brotzeit beobachtet, wie intensiv sich die Kinder dem Essen und auch der Zubereitung von bunten Platten widmen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, dies im Alltag aufzugreifen.

 

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Außerdem gehen täglich drei bis vier Kinder mit einer Erzieherin zum Einkaufen. So möchten wir den Kindern vermitteln, dass es Fachgeschäfte für Brot und Wurst gibt (Bäckerei und Metzgerei). Wir achten darauf, so viele Produkte wie möglich von regionalen Anbietern zu beziehen.

 

 

Beteiligte Projektpartner

 

Vor Ort unterstützt uns die ortsansässige Firma Rapunzel. Wir bekommen regelmäßig Müslispenden, Brotaufstriche und Trockenobst in Bioqualität. Außerdem werden wir regelmäßig zu Werksführungen eingeladen. So können wir erleben, wo unser Müsli her kommt.

Die Bäckerei vor Ort gewährt uns Rabatte beim Einkaufen. Außerdem bekommen wir beim Lebensmittelgeschäft vor Ort Rabatte auf verschiedene Lebensmittel.

Eine Demeter Biomolkerei aus einer benachbarten Gemeinde beliefert uns jede Woche mit frischer Milch und Joghurt aus eigener Herstellung.

 

Finanziell werden wir von „denkbar schulfrühstück“ unterstützt. Hier haben wir für Familien, die sich den Frühstücksbeitrag nicht leisten können finanzielle Entlastung gefunden. Alle zwei Monate können wir die Abrechnung für den Zuschuss hier einreichen.

 

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Nutzen der Zielgruppe

 

Durch unser Projekt ermöglichen wir allen Kindern mindestens einmal am Tag eine ausgewogene und gesunde Mahlzeit zu bekommen. Das Angebot ist sehr niederschwellig und niemand wird stigmatisiert. Die Kinder erleben gesunde Ernährung als etwas Alltägliches. Das gruppenübergreifende Miteinander im Bistro ermöglicht den Kindern vielfältige Sozialkontakte. Außerdem werden die Kinder selbstständiger, weil sie unteranderem die Zeit fürs Essen selbst bestimmen dürfen. Sie haben selbst die Möglichkeit, in Ruhe eine Brotzeit aus zu wählen und dürfen sie sogar selbstständig richten. Durch das Einbeziehen in den Einkaufsprozess bekommen die Kinder einen intensiveren Bezug zu den Lebensmittelgeschäften am Ort und zu den Lebensmitteln an sich. 

 

 

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Finanzierung

 

Für die Familien bedeutet das, dass wir zu Beginn jedes Kindertagesstättenjahres eine Brotzeitpauschale  pro Kind einsammeln. Derzeit liegt die Pauschale bei 30 Euro pro Jahr